Die Legende von Marana

Die Legende von Marana

Das Buch im Buch

An vielen Stellen finden sich in die Legende von Marana eingeflochtene Geschichten.





  • Die Legende der Elementschwerter

Die Legende wird vom Hüter der Schwerter an jeden weitergegeben, zu dem ihn eines dieser mächtigen Waffen führt. Sie erzählt die Geschichte der beiden königlichen Zwillinskinder Arsen und Isshin, die nach dem Ableben ihres Vaters gemeinsam über dessen Reich herrschen sollten. Ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten und Ansichten über das Ausführen ihrer Herrschaft führen jedoch zu einem blutrünstigen Krieg zwischen ihnen, ihren Anhängern und schließlich dem gesamten Volk, durch welchen letztendlich das ganze Land zugrunde gerichtet wird.
Als ihre zerschlagenen Heere und aller Kräfte beraubten Magier ihrem Hass für den anderen nicht mehr Ausdruck verleihen können, wenden sie sich an die Götter. Arsen bittet den mächtigen Feuergott Hairin, ihm von seiner Kraft zu geben, um ein Schwert zu schaffen, das ihm das Beherrschen des Feuers ermöglicht. Mit diesem kann er seinen einst geliebten Bruder in die Flucht schlagen, woraufhin sich dieser an die reißenden Fluten Sirins wendet, um eine ebenso mächtige Waffe zu erhalten.
Im Verlauf der folgenden Schlachten werden die Schwerter von Erde, Blitz und Luft durch den Zuspruch der verbliebenen drei Götter geschaffen.
Die Geschichte endet damit, dass Arsen und Isshin in ihrem letzten fatalen Duell, bei welchem das ganze Land zerstört wird, beide umkommen. Es heißt, ihre Seelen könnten auch an diesem Punkt nicht ruhen, uneinig über den finalen Sieg, und fuhren deshalb in die Schwerter ein. Seitdem erwählen sie sich ihre Träger, um ihren scheinbar endlosen Kampf über Jahrtausende so fortführen zu können. Einzig der Träger des Windschwertes, welches diesen ebenso erwählt, soll fähig sein, ihre Seelen und Schwerter durch eine bestimmte magische Technik endgültig zur Ruhe zu bringen, was bis jetzt jedoch noch niemandem gelungen ist.



  •  Die Geschichte von Veskaron, dem Räuber

Der junge Zezaya ist begeistert von Abenteuer-Büchern. Diesen schwört er jedoch ab, als er realisiert, dass die Wirklichkeit keine fantastische Geschichte ist, in der das Gute immer gewinnt und die Helden, mit denen er sich bei Antritt seiner Reise gerne verglichen hat, nur genug Mut und Willen aufbringen müssen, um letztendlich jedes Hindernis zu meistern und ihr Ziel zu erreichen.
Das einzige Buch, von dem er fortan nur noch spricht, ist die Geschichte von Veskaron, dem guten Räuber, welcher die Welt auf der Suche nach einem Luftschiff bereist. Sie soll aus einem Tagebuch entstanden sein, welches einer seiner Mitstreiter einst verloren hat. Aus seinen Eintragungen hat ein Schriftsteller das Buch kreiert, ohne die Wahrheit über Veskaron und seine Abenteuer zu verfälschen. Während Ikarus sagt, dies wäre nichts weiter als Verkaufsstrategie, soll es einige Berichte über tatsächliche Sichtungen von Veskaron geben. Zezaya glaubt fest an die Existenz seines Vorbildes.