Die Legende von Marana

Die Legende von Marana

Bastien Anderie-Meyer

"Es waren meine eigenen, fantastischen Abenteuer und Menschen aus den verschiedensten Kulturen, denen ich begegnet bin, welche mich ebenso wie meine Liebe zu Fantasy, Schwertkampf, Piraten und Magie inspirierten."

 



Schon während der Schulzeit begann Bastien Anderie-Meyer mit der Schaffung der Legende von Marana. Nach Abschluss des Abiturs vollendete er den ersten Band auf einer einjährigen Reise durch Australien und Japan. Wenn er nicht durch die Welt reist oder schreibt, arbeitet Bastien auf seine Professur in Anglistik und Literaturwissenschaft hinaus.

 



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Fragen über Autor, Werk oder das Schreiben an sich können an

Anderie-Meyer@DieLegendevonMarana.de gesendet werden. Mit großer Freude beantwortet Bastien jede von ihnen.

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  • Was inspiriert dich zu einer so fantastischen Geschichte?
Viele Geschichten, die ich selbst gelesen habe, haben mich zu Marana inspiriert, wenn ich mir auch gleichzeitig vorgenommen habe, etwas Neues mit der Welt von Marana zu schaffen, was sich von allem anderen abhebt und an sich einzigartig ist. Mein Ziel war es nie, andere nachzuahmen. Von Anfang an wünschte ich nur, meine eigene Geschichte zu erzählen. So ist es nicht Fantasyliteratur, die mich zum Schreiben anleitet. Stattdessen sind es atemberaubende Erlebnisse, die mir selbst auf meinen zahlreichen, abenteuerlichen Reisen widerfahren, Menschen aus den verschiedensten Kulturen, denen ich begegne, und beeindruckende, einzigartige Städte und Gebäude, welche ich besuche, die mich zum fantastischen, besonderen inspirieren. Die Welt ist ein Buch, wer nicht nach Abenteuern strebt, lebt nur auf der ersten Seite.
Auch Autoren klassischer deutscher und englischer Literatur wie Shakespeare, Doyle, Marlowe und auch einige psychoanalytische Texte und Theorien animieren mich zu besonderer Tiefgründigkeit bei dem Schaffen der individuellen Charaktere, welche die Legende von Marana durchstreifen.
Mit neuen Abenteuern, die ich erlebte, und jedem weiteren Buch, das ich las, war ich somit ständig den verschiedensten und nie endenden Quellen an Inspiration ausgesetzt, welche über Jahre dazu beigetragen haben, dass sich Marana zu der Legende weiterentwickelt hat, die sie heute ist.
Vor allem aber ist es meine talentierte Schwester Prisca, die mich in jeder Phase der Entstehung von Marana unterstützt hat, vom anfänglichen Skizzieren kindlicher Ideen bis hin zum fertigen Buch. Ohne ihr Mitwirken und ihre unübertreffliche Vorstellungsgabe wäre die Legende nie das geworden, was sie heute ist.


  • Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ursprünglich sollte aus der Legende von Marana ein Manga entstehen. Als ich im Alter von sechzehn war, ist die Idee dann auf ein Buch umgeschwungen und die Legende hat sich noch einmal sehr vielen Wandlungen unterzogen. Sie gewann einen solchen Umfang, Tiefgründigkeit und Komplexität, dass ich sie nicht länger für mich behalten konnte und wollte, sondern mir zum Ziel gesetzt habe, andere an der Welt von Marana teilhaben zu lassen. Dieser Traum davon, meiner Geschichte Gehör zu verschaffen, ist seitdem zu einem der wichtigsten Ziele in meinem Leben geworden. 
     
  • Eine kritischere Frage: Deine Legende spielt in einer Welt der Piraten und der Marine. Manche könnten sagen, der Zug ist langsam abgefahren. Hast du dich hier an bekannten Kinoreihen oder Anime-Serien orientiert?
Wir brauchen keinen Zug, wir nehmen das Schiff !:D.
Natürlich gewinnt man eine große Anzahl an Leser, wenn man ihnen bietet, was gerade sehr beliebt ist. Mich jedoch für den Mainstream zu verbiegen und deshalb beispielsweise Vampire statt Piraten zu erschaffen, stand immer außer Frage.
Der eigentliche Hintergrund für die Legende von Marana liegt darin, dass ich von dem schreiben wollte, was mich selber begeistert und fasziniert hat. Piratengeschichten wie Die Schatzinsel, One Piece oder Fluch der Karibik gehören dazu, und demnach kam auch Marana nicht ohne Seeschlachten aus. Letztendlich findet die sagenumwobene Ära der Piraten mit dem ersten Band von Marana jedoch ihr Ende (zumindest für ein paar Bücher ...). Das Zeitalter der Entdeckung bricht mit der Fortsetzung an, was Magie und Tiermenschen, das Erkunden neuer Welten und auch etwas Steampunk deutlicher in den Vordergrund bewegen wird.
 
  • Schwertkämpfe finden sich in Marana. Betreibst du selbst Kampfsport?
Ich machte für acht Jahre Karate. Bezogen auf den Umgang mit Schwertern kann ich jedoch nur ein halbes Jahr Uni-Kendo und Fechten vorweisen :D. Japan und Kampfsport faszinieren mich seit Jahren.
 
  • Du hattest schon der Vergnügen, durch Japan zu reisen. Was hast du von der Zeit dort mitgenommen?
Zwei Pakete voller Mangas, für die ich am Zoll fünfzig Euro zahlen musste!
Allen kann ich neben den typischen Attraktionen und sehenswerten Städten das Edo Wonderland empfehlen. Dort wird die Vergangenheit wirklich zum Leben erweckt. Man läuft in einer komplett auf die Edo-Periode getrimmten Stadt herum und kann sich sogar als Ninja verkleiden, wie es Prisca und ich gemacht haben! Neben den Einkaufs- und Essstraßen haben wir einen verlassenen Stadtteil gefunden. Bis heute weiß ich nicht, ob wir diesen überhaupt betreten durften, da wirklich niemand dort gewesen ist. Wir konnten in alle alten Häuser hineingehen, frei über Dächer laufen und Teiche mit Hilfe von herausragenden Steinen überqueren. Das war ungemein aufregend!
 
  • Hast du derzeit einen favorisierten Anime und/oder Manga und/oder Buch?
Als Junge habe ich alles von Pokémon, Dragonball, Digimon bis hin zu Yu-Gi-Oh! mitgemacht. Seit der ersten Stunde war und bin ich großer Fan von Eiichiro Oda. Er hat eine beneidenswerte Fantasie und einen großartigen Zeichenstil. Ich habe oft von ihm abgemalt, um selbst besser im Zeichnen zu werden. Bezogen auf Bücher stehen Shakespeares Werke, Die Unendliche Geschichte, die Master und Commander Werke wie auch White's Sword in the Stone neben Unmengen an Klassikern ganz oben.